30 Juni, 2009 - 11:33
Greenpeace fordert Bundeskanzlerin Merkel auf, persönlich am Klimagipfel in Kopenhagen teilzunehmen. Als Stellvertreterin Deutschlands muss sie Verantwortung für den von den Industrieländern verursachten Klimawandel übernehmen. Unterstütze diese Forderungen online oder per Post.
Der UN-Klimagipfel in Kopenhagen im Dezember 2009 soll ein neues globales Klimaabkommen als Fortführung für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll schaffen. Dies ist die politisch vielleicht letzte Chance, das Klimachaos noch zu verhindern.
Deutschland als wichtige Industrienation muss in den Verhandlungen eine Führungsrolle einnehmen. Deshalb muss Angela Merkel in Kopenhagen persönlich am Klimagipfel teilnehmen und sich dafür einsetzen, dass
- die Industrieländer bis zum Jahr 2020 mindestens 40 Prozent weniger Treibhausgase ausstoßen,
- ein Finanzierungsmechanismus zum Schutz der Urwälder geschaffen wird,
- und die Entwicklungsländer von den Industrienationen mindestens 110 Milliarden Euro pro Jahr für Erneuerbare Energien, Anpassung an den Klimawandel und Urwaldschutz erhalten. Der Anteil Deutschlands beträgt jährlich mindestens sieben Milliarden Euro. (Zum Vergleich: Die Hypo Real Estate Bank erhielt von der Bundesregierung Garantien in Höhe von 102 Milliarden Euro.)
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Weitere Informationen und Bildquelle:
www.greenpeace.de